Mit Messer und Gabel das Klima retten

Mit Messer und Gabel das Klima retten

Mittwoch 20.02. und 13.03.2019

von 8:30 bis 13:30 Uhr

in der Brillat-Savarin-Schule, Buschallee 23A, 13088 Berlin

An zwei Projekttagen beschäftigen wir uns mit den Themenbereichen ökologische und Solidarische Landwirtschaft, Partnerschaftlicher Welthandel, Lebensmittelverschwendung, pflanzliche Ernährung und alternative Produktionsweisen.

Unsere Ernährung ist wichtig für den Klimaschutz

Die Art und Weise wie wir uns ernähren, welche Lebensmittel wir einkaufen, wie wir sie verwenden und woher sie kommen ist nicht nur ein individuelles Thema. Unsere Ernährung trägt zudem mit 30-50% an den gesamten Treibhausgasemissionen einen wesentlichen Teil zur Klimaerwärmung bei. Es spielt also eine große Rolle, wie wir uns ernähren. Die Größe des C02-Fußabdrucks auf unseren Tellern hängt z.B. davon ab, ob wir regelmäßig Fleisch essen, uns vegetarisch oder vegan ernähren, ökologisch oder konventionell angebaut werden, von transnationalen Konzernen oder kleinen lokalen Unternehmen angebaut und produziert werden und wie sie verpackt und gelagert werden. Es sollte genug für alle da sein, doch aktuell landet etwa 1/3 der globalen Nahrungsmittelproduktion auf dem Weg vom Anbau bis zum Teller im Müll.

Und nicht nur das Klima leidet unter den Produktionsbedingungen unserer Nahrungsmittel. Durch die Strukturen der globalen Agrarindustrie und die Macht transnationaler Konzerne sind besonders Menschen im globalen Süden gezwungen unter prekären Bedingungen für einen Hungerlohn zu arbeiten. Das geht auch anders!

Wir haben Produzent*innen, Handel und Initiativen eingeladen, die zeigen, wie wir klimafreundlicher, gerechter und dabei auch gesund und lecker essen können ohne unsere Mitmenschen, unsere Umwelt und Tiere auszubeuten.

Die sechzehn Workshops stehen den angehenden Gastronom*innen der Brillat-Savarin-Schule und interessierten Nachbar*innen offen. Sie vermitteln verschiedene Perspektiven und Ansätze und werden vom anschließenden Markt der Möglichkeiten ergänzt, wo es Zeit und Raum für Information und Austausch und zum Kennenlernen einzelner Produkte gibt.

Mittwoch 20.2.2019


Workshops I 8:30–9:30h
Lebenmittel verwenden statt verschwenden – retten & teilenPartnerschaftlich und klimagerecht handelnLebensmittel verwenden statt verschwenden – Gerettetes zubereitenDer Öko-Fußabdruck unserer Ernährung
mit…Foodsharing Ethiquable Restlos glücklich Weltacker

Workshops II
10:20–11:20h
Lebensmittel verwenden statt verschwenden – Gerettetes zubereitenBiovegane und solidarische Landwirtschaft verschoben auf 13.3.!
Der Öko-Fußabdruck unserer ErnährungRegionale Manufaktur-produktion statt Konzernnahrung
mit… Restlos glücklich Plantage farm Weltacker Saucenfritz

Markt der Möglichkeiten
11:20–13:30h

Informieren, ausprobieren und kaufen
Mit den Produzent*innen, Händler*innen und Initiativen aus den Workshops sowie Plantage farm & slow food youth

 

Mittwoch 13.3.2019

ACHTUNG: Wir bitten (Schul-) externe Gäste 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn bei unserer Anmeldung am Schuleingang zu sein und sich dort anzumelden!


Workshops I 8:30–9:30h
Biovegane und solidarische Landwirtschaft Lebensmittel verwenden statt verschwenden – Gerettetes zubereiten

Gastro mit Gerettetem

mit…Plantage farm   Restlos glücklich Real Junkfood Project

Workshops II
10:20–11:20h
Solidarisch, kollektiv und abseits des MainstreamsBiovegane und solidarische LandwirtschaftKleinbäuerlicher Widerstand und solidarische Konsumentis

Cäse – Käse ohne Milch

Tofu regional, kollektiv und in Handarbeit
mit…Schnittstelle Plantage farm La Via Campesina/AbL Beba BaxterSoy Rebels

Markt der Möglichkeiten
11:20–13:30h

Informieren, ausprobieren und kaufen
Mit den Produzent*innen, Händler*innen und Initiativen aus den Workshops sowie slow food youth

 

Details zu den Inhalten der Workshop findet Ihr in der Workshop-Beschreibung (klick hier).

 

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

Das Projekt ist eine Kooperation des OSZ Gastgewerbe (Brillat-Savarin-Schule) mit der Initiative Prima Klima in Weißensee und dem Frei-Zeit-Haus Weißensee.

Bericht vom Workshop „Verkehrswende, Nulltarif, Fahrradstraßen – Aktionen für eine Zukunft ohne Autos“

Bericht vom Workshop „Verkehrswende, Nulltarif, Fahrradstraßen – Aktionen für eine Zukunft ohne Autos“

Im Mittelpunkt dieses dreistündigen Abendworkshops am 29. Oktober 2018 standen verschiedene, kreative Aktionsformen, mit denen wir uns für eine Verkehrswende hin zu mehr umweltfreundlicher Mobilität, einsetzen können. Es war ein bewegter und motivierender Abend mit Input, Videoclips und viel Raum für Diskussion und Austausch.

Der Ansatz unseres Referenten, des Verkehrswende-Aktivisten Jörg Bergstedt, ist es dabei Umweltschutz mit sozialer Gerechtigkeit zu verbinden. Zudem setzt er nicht auf Kompromisse und kleinschrittige Ziele, sondern auf radikale Forderung – kein Tempolimit, sondern lieber gleich eine autofreie Stadt – nur so könne eine echte Veränderung bewirkt werden!

Wir erfahren von aktuellen Ansäzen einen kostenlosen ÖPNV in verschiedenen Orten, u.a. auch der Stadt Tallin, umzusetzen und warum dieses Modell keineswegs abwegig und absurd ist, sondern nicht nur zu mehr sozialer Gerechtigkeit und Klimaschutz beiträgt, sondern sich, wenn die realen Kosten des Straßenverkehrs einbezogen werden, sogar wirtschaftlich auszahlen kann.

Doch bis diese Erkenntnis bei den politischen Entscheidungsträgern angekommen ist, bleibt nur kreativer Protest – beispielsweise durch „Aktionsschwarzfahren“: wer das Strafrecht gut kennt, kann kreativ damit umgehen und Lücken nuzen um Aufmerksamkeit zu generieren.

Mit einem Hinweisschild und Flyern darauf aufmerksam zu machen, ohne Ticket unterwegs zu sein, ist nicht nur ein deutliches Statement, sondern schützt auch vor einer Gefängnisstrafe. Denn noch immer werden in Deutschland jedes Jahr viele tausend Menschen für das Fahren ohne Ticket inhaftiert – eine vollkommen unangemessene Strafe, die zudem noch viele gesellschaftliche Folgekosten mit sich bringt. Für wen das dennoch zu riskant und konfliktgeladen ist, bleibt noch die Möglichkeit das eigene Ticket zu teilen, ein noch gültiges Ticket nach Ende der Fahrt weiterzuverschneken und sich mit schwarzfahrenden Menschen solidarisch zu erklären.

Zudem lernen wir eine Aktionsform kennen, die in besonderer Form die Aufmerksamkeit auf ein Thema lenken kann: die Kommunikationsguerilla. So wurde Anfang des Jahres in Gießen flächendeckend ein Flyer verteilt, in dem u.a. im Namen der Oberbürgermeisterin dazu eingeladen wurde, den ÖPNV in Gießen für 9 Tage kostenlos zu testen. Die Aktion erregte nicht nur Aufsehen, sondern setzte auch eine, sogar überregional geführte Debatte über den Nulltarif in Gang.

Interessant sind auch die unterschiedlichen Möglichkeiten für Fußgänger*innen und Radhahrer*innen die Straßen wenigstens für begrenzte Zeit zurückzuerobern, z.B. mit Fahrraddemos oder einem Gehzeug, einem Holzrahmen in Größe eines Autos, mit dem sich Fußgänger*innen gleichberechtigt zu Autofahrer*innen über die Straßen bewegen und so den Verkehr ordentlich durcheinander bringen können.

Der Abend hat uns gezeigt, die Möglichkeiten sich für eine Verkehrswende einzusetzen sind vielfältig und beschränken sich nicht nur auf das eigene Mobilitätsverhalten.

Klima ins Theater bringen!

Was hat die Jeans mit dem Klimawandel zu tun? Wieso leider die Menschen in Bangladesch unter Hochwasser? Und wo bleiben die Eisbären, wenn die Arktis schmilzt?

Diese und viele andere Fragen stellen sich die Kinder in unserem Theaterprojekt It’s our future – es ist unsere Zukunft! In Kooperation mit der Tanzwerkstatt no limit in der Buschallee findet schon seit November 2018 unser Mitmach-Theaterprojekt für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren.

Am Sonntag, dem 26. Mai 2019 findet die Premierenaufführung des Stücks im großen Saal von No Limit statt.

Information und Anmeldung per Email an tanzwerkstatt@gmx.de oder telefonisch unter 030 92 303 91.

Ort:

Tanzwerkstatt No Limit e.V.
Buschallee 87 (rechts am Supermarkt vorbei)
13088 Berlin

Verkehrsverbindung: Tram M4, Sulzfelder Straße.

Das Angebot ist KOSTENLOS.

Informationsveranstaltung zur Straßenbahntangente Pankow-Heinersdorf-Weißensee

Wir waren für Euch am 7.11.2018 bei der Informations- und Beteiligungsveranstaltung zum Neubau der Straßenbahntangente zwischen Weißensee und Pankow (Verlängerung der Linien 27/12). Hier ein kurzer Bericht:

Die Beteiligung und das Interesse waren sehr groß. Es kamen ca. 250-300 Menschen zur Veranstaltung, die in der Max-Bill-OSZ-Schule in der Gustav Adolf-Straße 66 stattfand.

Es begrüßten uns Dr. Imke Steinmeyer, Leiterin des Referates Grundsatzangelegenheiten der Verkehrspolitik, Verkehrsentwicklungsplanung bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie Dr. Ursula Flecken von Planergemeinschaft für Stadt und Raum e.G.

Frau Flecken stellte den Ablauf vor und stellte ein paar einleitende Fragen an das Publikum. Dabei stellte sich heraus, dass viele Anwesende aus Heinersdorf und Pankow kamen, einige aus Weißensee und ein größerer Teil auch aus anderen Regionen. Etwa die Hälfte der Anwesenden bezeichneten sich als ÖPNV-Nutzer_innen.

Anschließend erläuterte Frau Steinmeyer den Auftrag zur Straßenbahnplanung, den Rahmen und Ablauf der Projektplanung und die Umsetzung. Darauf folgend erläuterte Herr Frank Schäfer von der Intraplan Consult GmbH den aktuellen Arbeitsstand der derzeitigen „Variantenbetrachtung“.

Ziel der Veranstaltung sollte es nun sein, die derzeit durch das Planungsbüro entwickelten Varanten für die Umsetzung der Straßenbahntangende den Bürger_innen vorzustellen, Fragen zu beantworten und Anregungen der Bürger_innen aufzunehmen, damit diese in die Erarbeitung einer „Realisierungsempfehlung“ des Büros mit einfließen können.

Entsprechend stellte Herr Schäfer den derzeitigen Planungsstand vor. Die Powerpoint dazu ist auf der Seite der Senatsverwaltung abrufbar. (https://www.berlin.de/senuvk/verkehr/politik_planung/oepnv/netzplanung/download/2018-11-05_Strassenbahn_Pankow.pdf)

Nun gab es die Möglichkeit für Rückfragen. Dabei stellten zahlreiche Anwensende Rückfragen zu Fragen, die die Planungen des zuzkünftigen Wohngebietes „Blankenburger Süden“ betrafen. Die Verwaltung und Planer stellten jedoch wiederholt klar, dass es an diesem Abend nur um die Straßenbahntangende gehen werde und die geplante Wohnbebauung des Blankenburger Südens sowie die Straßenbahnanbindung mit der M2 nicht Gegenstand dieses Abends sein könnten und sollten.

In der Fragerunde verwies Herr Schäfer auf die Schwierigkeiten der engen Verkehrsräume insbesondere in Heinersdorf. Man strebe aber durch das Projekt eine Verlagerungswirkung hin zum ÖPNV weg vom PKW-Verkehr an, antwortete Frau Seinmeyer auf eine Anfrage. Verläufiger Bewertungsstand der unterschiedlichen Varianten sei, dass die Varianten 1 und 2 nur geringe Chancen zur Verwirklichung haben, während die Varianten 3 bis 5 derzeit in der engeren Wahl seien. (Details zu den Varianten findet Ihr auf Seite 35 der Powerpoint)

Anschließend wurden die Anwesenden gebeten sich auf fünf sog. Dialoginseln aufzuteilen. Hier waren jeweils zwei Expert_innen anwesend, die die Detailplanung eines Planungsabschnitts erläuterten, auf Nachfragen versuchten zu antworten und Anregungen der Anwesenden sammelten. Alle Anregungen und Kritik wurden aufgenommen und auf Karten geschrieben und an Moderationstafeln gepinnt. Insgesamt wurden drei Runden an den Dialoginseln durchgeführt, so dass jede_r Anwesende die Möglichkeit hatte zu drei verschiedenen Abschnitten zu gehen.

Am Ende dieser drei Runden war die Zahl der Anwesenden stark geschrumpft und es gab noch eine Abschlussrunde in der zentrale Ergebnisse aus den Dialoginseln vorgestellt wurden. Die Planer versicherten, dass alle gesammelten Informationen in den weiteren Planungsprozess einfließen werden.

Zum Ende wurde darauf verwiesen, dass weitere Informationen auf der Internetseite der Senatsverwaltung abrufbar sein sollen und noch bis zum 21. November auch schriftlich weiteren Anregungen online (https://mein.berlin.de/projects/strassenbahntangente-pankow/) auf der Beteiligungsplattform des Landes Berlin und auch postalisch an die

Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, IV A 2-7, Am Köllnischen Park 3, 10179 Berlin gerichtet werden können.

Wir werden die Entwicklungen der Planungen weiter verfolgen und Euch auf dem aktuellen Stand halten und uns weiter in den Planungsprozess einmischen – macht mit…

Bericht über die Aktionstage zum Klimaschutz in der Grundschule am Weißensee

mit der Klasse 5b (vom 18.6.-19.6.2018)

     

Zusammenfassung von Tanja Weiße, der Anleiterin der Aktionstage:

Ablauf des 1. Tages (Themenschwerpunkt Grundlagenwissen über Klimawandel)

Am Mo. den 18.6. ging`s um 8:00 mit einer Vorstellungsrunde los, in der sich die SchülerInnen auch darüber austauschten, wieviel sie schon über den Klimawandel wissen und was sie daran generell beunruhigt, bzw. was ihnen Hoffnung gibt.
Mit Hilfe von Bildern, die vorne ans Whiteboard geheftet wurden, habe ich (Tanja W.) dann einige wichtige Aspekte die mit dem Klimawandel zusammenhängen nochmal genauer erklärt.
Dabei ging`s z.B. um den Treibhauseffekt, CO2 Emissionen durch Kohlekraftwerke und Verkehr, fossile Energiequellen und erneuerbare Energieformen.
Die Kids hörten aufmerksam zu und stellen interessierte Nachfragen.
Dann wurde „Scharade“ gespielt, wir haben Begriffe die mit dem Klimawandel zusammen hängen pantomimisch dargestellt und die Anderen mussten sie raten. Unter den Begriffen waren z.B.: Eisbär, Hitze, Sturm, Wassermangel, Flugzeug, Auto, Heizung, Biene, Sonne, Politiker, etc..
Viele Kinder beteiligten sich mit einer großen Spielfreude. Nach einer Hofpause machten wir dann erstmal ein Warmup Spiel (das Klatschspiel Zipp Zapp Boing), um wieder Konzentration und Energie herzustellen.
Anschließend erfolgte ein Quiz, bei dem die Kinder in Kleingruppen per Multiple Choice Prinzip die richtigen Antworten bezüglich vieler Fragen über den Klimawandel beantworten sollten.
Wir beendeten den 1. Workshop-Tag dann mit einer Abschlussrunde, bei der sich die Kids sehr zufrieden über den Ablauf des Tages äußerten.

Ablauf des 2. Tages (Themenschwerpunkt Klimaschutz)

Am Di. den 19.6. starteten wir mit einer Blitzlichtrunde, in der JedeR sagen konnte, wie es ihm/ihr gerade geht.
Wir machten dann ein Brainstorming darüber, was man generell alles für den Klimaschutz tun kann. Es wurden sehr viele Ideen gesammelt und auf ein Poster aufgeschrieben. (Siehe Foto).
Wir unterteilten die Vorschläge dann in Oberbereiche, wie z.B. Energie, Mobilität, Konsum und Ernährung.
Da es speziell bei den Aspekten Ernährung und Konsum mehr Wissensbedarf gab, schauten wir über diese Themen zwei kurze Animationsfilme, die speziell auf Kinder zugeschnitten waren. Danach kam ein lebhaftes Gespräch über Konsumverhalten zustande und darüber, wie viele unserer angeschafften Gegenstände wir überhaupt wirklich brauchen. Da es in einem Film auch um die CO2 Emissionen bei der Herstellung von Smartphones ging, wurde auch intensiv darüber geredet, ob man wirklich immer das allerneueste Modell brauche und es wurde festgestellt, dass es sinnvoll sei, das alte (sofern es noch funktioniert) zu verschenken oder recyceln zu lassen, damit die Rohstoffe weiter verwendet werden können.
Dann gab`s erstmal eine 30 minütige Hofpause. Wir spielten anschließend das „Eisschollen Spiel“, bei dem jedes Kind einen Eisbären verkörpert. Papierblätter dienen als Eisschollen und das Ziel ist, in Kooperation miteinander (ohne mit den Füßen den Boden zu berühren) über die Papierstücke zur anderen Raumseite (dem sicheren Festland) zu gelangen.
Wir haben uns danach intensiv damit beschäftigt, was in der Schule bereits für Klimaschutz getan wird (u.a. in den Bereichen Schulessen, Energieverbrauch in der Schule, Materialverbrauch, Gestaltung des Schulgartens.). Zudem wurden Vorschläge gesammelt, was sich zukünftig verbessern ließe.
Am Ende des 2. Aktionstages machten wir dann wieder eine Abschlussrunde, in der die Kids auch äußerten, was sie (neben den Veränderungen in der Schule) zukünftig für mehr Klimaschutz in ihrem eigenen Alltag tun wollen. Als Hauptbereiche wurden hierbei genannt: Noch mehr darauf zu achten, Licht und Heizung beim Verlassen des Zimmers auszuschalten; weniger Fleisch zu essen; mehr in Bioläden einzukaufen; insgesamt weniger zu konsumieren; nicht so viel Essen wegzuwerfen und mehr auf Mülltrennung zu achten.
Es war toll, wie freudig und motiviert sich die Klasse an den Aktionstagen beteiligte, neben dem ernsten Thema hatten wir also auch viel Spaß miteinander.

Ohne Energie(wende) geht`s nicht – Bericht vom Klimaschutzworkshop

Am 9.6.2018 von 10:00-16:00 fand der Klimaschutz-Workshop „Ohne Energie (wende) geht`s nicht“ statt.

Bericht einer Teilnehmerin:

„Anfangs machten wir eine Vorstellungsrunde und es stellte sich bei den meisten von uns raus, dass nur wenig Vorwissen über das Energie-Thema vorhanden war.
Es war daher super, dass ein Energie-Experte von der Verbraucherzentrale als Referent eingeladen war. Dadurch erhielten wir fundierte Informationen über die Gefahr fossiler Energiequellen, wie z.B. Braunkohle und eine gute Einschätzung über den aktuellen (etw. ernüchternden) Stand der angestrebten Energiewende.
Nach diesem Input führte die Workshop-Leiterin Tanja ein Quiz speziell zum Thema Energie mit uns durch. Das machte viel Spaß. Per Powerpoint wurden multiple choice Fragen an das Whiteboard projiziert und wir haben in Kleingruppen die richtigen Antworten geraten.
In der Mittagspause aßen wir dann gemeinsam im Seminarraum und führten dabei unsere Gespräche über unsere Einschätzungen zum Klimawandel fort.
Danach hielt der Referent der Verbraucherzentrale einen zweiten Input, in dem es speziell um Möglichkeiten des Energiesparens im Haushalt ging. Es wurden viele hilfreiche Tipps vermittelt, die für uns z.T. auch neu waren. Es folgte dann ein längeres Gespräch darüber, was wir bereits im Alltag für`s Energiesparen tun und was wir noch verbessern könnten.
Im weiteren Teil ging`s darum, wie man auch politisch aktiv werden kann, z.B. gegen Kohle-Abbau und es wurden verschiedene kreative öffentlichkeitswirksame Aktionen und Initiativen vorgestellt.
In der Reflektionsrunde am Ende äußerten sich alle Teilnehmer_innen sehr zufrieden über den Workshop. Einen herzlichen Dank an die Workshop-Leiterin und den Referenten.“

Die Klimadetektive auf Spurensuche in Weißensee

Am 8., 9. und 23. Mai 2018 haben die Kinder der Klasse 5a der Grundschule im Moselviertel in Berlin-Weißensee Kurzvideos zum Thema Klimawandel und Klimaschutz erstellt. Unten seht Ihr das Ergebnis.
Wir danken allen, die teilgenommen haben, für diesen schönen Workshop.

Die Klimadetektive (Intro)

 

Mobilität: die Klimadetektive fragen nach!

 

Klimadetektive: der Mobilität auf der Spur…

 

Energie: die Klimadetektive fragen nach!

 

Die Klimadetektive Weißensee im Autohaus

 

Making of „Klimadetektive“ in der Moselschule (Berlin)

Bericht über den Workshop „Ernährung und Klimaschutz – Infos und gemeinsames Kochen“

Zu Beginn des Workshops stellten wir uns vor und erzählten einander, welchen Bezug wir bereits zum Thema „Ernährung und Klimaschutz“ haben.

Im nächsten Teil diskutierten wir in großer Runde über die folgenden Fragen:

  • Können wir als Konsument_innen die Lebensmittelproduktion überhaupt beeinflussen?
  • Gibt es in Deutschland bezüglich des Einkaufs von Lebensmitteln eine „Geiz ist geil“ Mentalität und falls ja, wie könnte dem entgegen gewirkt werden?
  • Kann man Biolabels über den Weg trauen?
  • Bleibt der Genuss auf der Strecke, wenn man sich ausschließlich regional und saisonal ernährt?


Es war interessant, sich über diese Aspekte auszutauschen. Wir waren uns z.B. darin einig, dass wir durchaus einen Einfluss als KonsumentInnen haben. Weil unser Konsum/ unsere Nachfrage natürlich auch das Angebot mit beeinflusst. Und wir stimmten auch in dem überein, dass es nicht zwangsläufig einen Genussverzicht bedeutet, auf Regionalität und Saisonalität bei Lebensmitteln zu achten.

Nach diesem interessanten Gespräch ging es mit einem Memoryspiel weiter, bei dem wir gemeinsam bestimmten Begriffen (die mit dem Klimawandel zusammenhängen) die entsprechenden Hintergrund Erklärungen zuordnen sollten. Das fand ich ziemlich informativ und mir wurde hierbei z.B. erst klar, dass es einen natürlichen Treibhauseffekt gibt, der überlebensnotwendig auf der Erde ist. Mit ihm ist die Durchschnittstemperatur auf der Erde 15 Grad. Ohne ihn hätten wir nur – 18 Grad. Problematisch ist es nur dann, wenn sich der Treibhauseffekt durch das menschliche Handeln noch weiter erhöht.

Anschließend wurde ein Referat gehalten, über die CO2 Fußabdrücke verschiedener Lebensmittel und wie sich diese zusammen setzen. Hierbei wurde z.B. erklärt, dass Regionalität nicht immer umweltfreundlich ist, wenn bestimmte Lebensmittel z.B. monatelang aufwändig gekühlt-, oder in Treibhäusern angebaut werden.

Nach der Theorie ging`s dann in die Praxis über. Die AnleiterInnen des Workshops hatten sich ein klimafreundliches Rezept überlegt, das wir gemeinsam kochten.
Es gab: Einen Feldsalat mit einer leckeren Vinaigrette; ein Hauptgericht bestehend aus einem Weißkohl, Möhren, Rote Beete- Curry mit Kartoffeln und angebratenem Tofu und als Nachspeise Apple Crumble (Äpfel mit einem Teig überbacken).
Während des Kochens wogen wir alle Zutaten ab (schrieben die verwendeten Mengen auf) und berechneten anschließend den gesamten CO2 Fußabdruck des Essens, mit Hilfe der Website „Klimatarier“.
Das Ergebnis: Wir verbrauchten für das Essen insgesamt 6,46 kg. CO2. Im Vergleich zu einem klimaschädlichen Gericht wie z.B. Spaghetti Bolognese mit Parmesan Käse haben wir mehr als 10 kg. CO2 eingespart. (Der CO2 Fußabdruck von Spaghetti Bolognese wäre für dieselbe Personenanzahl 16,80 kg. C2 gewesen). Das war beeindruckend. Und das Essen hat Allen von uns sehr gut geschmeckt.

Am Ende des Workshops haben wir dann auf Karten geschrieben, was bisher für uns „Barrieren“ waren, ausreichend auf unsere Ernährung (bezüglich Klimaschutz) zu achten und was wir zukünftig bezüglich unserer Ernährung hinsichtlich Umweltschutz verbessern möchten.

In der Workshop-Auswertung am Ende äußerten sich alle sehr zufrieden über den Workshop.

Vielen Dank an die OrganisatorInnen für dieses tolle Angebot.

Der Workshop fand am Sa.10.3. 2018 von 10:00-16:00h in den Räumen des KuBiZ statt.

Malworkshop in der Grundschule im Moselviertel

Am Montag den 5.3. und Mittwoch den 7.3. 2018 besuchten wir nachmittags unseren Kooperationspartner, die Grundschule im Moselviertel.

Im Rahmen der Nachmittagsbetreuung im Hortbereich haben wir mit 7 SchülerInnen der 5. Klassen zwei aufeinander aufbauende Mal-Workshops für die Klimaschutz-Ausstellung durchgeführt. Mit Hilfe von verschiedenen Bildern bzw. Fotos sind wir zunächst ins Gespräch über den Klimawandel gekommen und waren erstaunt, wieviel Vorwissen, eigene Gedanken und Diskussionsbedarf bei den Kids bereits vorhanden war. Auch was klimafreundliches Handeln im Alltag betrifft gab es viele Ideen. Über die Situation speziell in Weißensee haben wir auch geredet und es wurde von ein paar Kindern angemerkt, dass es zu wenig Radwege gibt und dass sich einige AutofahrerInnen nicht an die vorgegebenen Tempolimits halten und z.T. sogar direkt vor der Schule zu schnell fahren.

Neben den interessanten Gesprächen sind wir auch noch zum Malen gekommen. Ihr habt Eure Gefühle zum Klimawandel zu Papier gebracht und auch Eure Ideen, wie man im Alltag und Stadtteil für mehr Klimaschutz aktiv werden kann. Und es hat viel Spaß gemacht. 😉
Eure tollen Bilder werden wir alle im Rahmen der Klimaschutz Ausstellung zeigen. Danke, dass Ihr teilgenommen habt.