Was passiert, wenn der Temperaturanstieg begrenzt wird?

Für gewöhnlich lesen wir viel von den Asuwirkungen des Klimawandels, aber hier erfährst du, was geschieht, wenn es gelingt die globale Erwärmung zu begrenzen:

      1.  Die Biodiversität wird geschützt

        2.  Die Wahrscheinlichkeit von Naturkatastrophen steigt nicht weiter an

         3. Die Menschen haben ein gesünderes Leben  

 

Was ist die Erderwärmung?

Der Klimawandel hat sich zu einem der wichtigsten Themen weltweit entwickelt. Aber weißt du, was der Begriff Klimawandel bedeutet?

Des Klimawandel zeigt sich durch verschiedene Phänomene: der Meeresspiegel steigt, Gletscher schmelzen, Trockenperioden häufen sich, Landstriche werden überflutet und Wüsten breiten sich aus. Ursache dafür ist der anthropogene (vom Menschen verursachte) Treibhauseffekt. Neben dem anthropogenen Treibhauseffekt gibt es allerdings auch einen natürlichen Treibhauseffekt.

Das ist der natürliche Treibhauseffekt

Im Normalfall, wird das Sonnenlicht, wenn es auf die Erde fällt,  durch einige Schichten der Atmosphäre gestoppt. Ein Teil der Strahlen, die diese Schichten durchqueren, wird von der Erdoberfläche absorbiert  und erwärmt sie so. Die übrigen Strahlen werden in die Atmosphäre reflektiert, doch Gase wie Wasserdampf (H2O) und Kohlenstoffdioxid (CO2) halten sie auf der Erdoberfläche.

 

Die Energie bleibt in der Atmosphäre und hält die Erdtemperatur. Ohne diesen Effekt wäre die Erde erheblich kälter und das Leben, wie wir es kennen, wäre nicht möglich.

 

 

Welche sind die häufigsten Treibhausgase?

  • Kohlendioxid (CO2) ist eines der wichtigsten Treibhausgase. Heute ist die Konzetration dieses Gases in der Atmosphäre durch menschliche Aktivitäten stark angestiegen, wodurch mehr Wärme in der Atmosphäre gespeichert wird, was die Erdtemperatur erhöht.
  • Lachgas (NO2) ist rund 300-mal so klimaschädlich wie Kohlendioxid (CO2).  Es entstehet in der Landwirtschaft und Tierhaltung, sowie in der Chemie- und Verbrennungsindustrie.
  • Methan (CH4) ist 25 mal schädlicher als CO2. Seine Hauptquelle ist die Landwirtschaft.
  • Für den natürlichen Treibhauseffekt spielt Wasserdampf (H2O) die Hauptrolle. Die Wärme der Sonne lässt Wasser von der Oberfläche von Seen und Ozeanen verdunsten. Dadurch wird das flüssige Wasser in Wasserdampf  umgewandelt. Der Gehalt an Wasserdampf, den die Atmosphäre aufnimmt, ist abhängig von der Temperatur. Bei steigenden Temperaturen nimmt auch der Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre zu, was den Treibhauseffekt verstärkt.

Mit der Entwicklung von Industrie, Verkehr, Wärmeerzeugung und Landwirtschaft werden seit Beginn der Industrialisierung immer größere Mengen an Gasen wie CO2, Methan (CH4)  produziert daher ist die Konzentration an Treibhausgasen heute so hoch wie nie zuvor in den letzten 800.000 Jahren.  Die Gase blockieren den Austritt der Sonnenstrahlen, halten immer mehr Energie in der Atmosphäre und erhöhen damit das normale Niveau der Erdtemperatur.

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Berliner Allee Ini und Prima Klima Weißensee bei der Stadtteilwerkstatt

Berliner Allee Ini und Prima Klima Weißensee bei der Stadtteilwerkstatt

Am Samstag fand im Frei-Zeit-Haus in der Pistoriusstraße die erste Weißenseeer Stadtteilwerkstatt statt. Mehr als 50 Einzelpersonen und Menschen aus verschiedenen Weißenseeer Initiativen trafen sich hier, um über Chancen und Probleme unseres Lebens im Stadtteil zu reflektieren und sich zu vernetzen. In Form eines „Open Space“ redeten so ca. 10 Gesprächsrunden über unterschiedliche Themen. Wir stellten dabei auch die Problematik rund um die Berliner Allee und unsere Initiative für einen Aktionstag am 15. Juni vor (siehe Foto der Abschlussrunde).
So konnten wir weitere Mitstreiter*innen für unsere Initiative gewinnen, die wir hoffentlich schon beim nächsten Koordinationstreffen am Mittwoch um 19:30 Uhr im Familienzentrum in der Mahlerstraße begrüßen können!

Jeanette Münch vom Büro für Bürgerbeteiligung stellt die Ergebnisse der Gesprächsrunden vor.

Bericht von „Achtung Baustelle! Berliner ALLEe“ am 27.2. im Frei-Zeit-Haus

Bericht von „Achtung Baustelle! Berliner ALLEe“ am 27.2. im Frei-Zeit-Haus

Am 27. Februar hatten die Initiativen Aber hallo, Weißensee! und KiezGestalten, das Frei-Zeit-Haus und das Projekt Prima Klima in Weißensee zu einem Informations- und Vernetzungstreffen eingeladen. Ziel der Initiativen ist es gemeinsam mit engagierten Menschen aus der Nachbarschaft und allen an einer Verkehrswende Interessierten einen Aktionstag für eine menschenfreundliche Verkehrs- und Stadtplanungspolitik in Weißensee zu planen, der am 15. Juni 2019 auf der Berliner Allee stattfinden soll.

Anders als bei den regulären Vernetzungstreffen, bei denen es ums konkrete Ideen sammeln und Planen geht, stand an diesem Abend die Information im Vordergrund. Wir informierten über die aktuelle Situation auf der Berliner Allee, die geplanten Straßenbauvorhaben und ihre Konsequenzen sowie bisherige Bemühungen die Allee menschenfreundlicher, sicherer und ökologisch verträglicher zu machen.

Aktuell ist die Berliner Allee eine Tag und nach dröhnende und stinkende Kfz-Verkehrsader, die von Radfahrer*innen wie Fußgänger*innen sicherheitshalber gemieden wird und nur an wenigen Stellen sicher überquert werden kann. Unsere „Vision ist es, die Allee zu einer Lebensader für Weißensee zu machen“, betonte Christiane von Aber hallo, Weißensee! zur Einleitung.

Die Bürgerinitiative KiezGestalten ist schon seit fast zehn Jahren an diesem Thema dran, erfahren wir vom BI-Mitbegründer Jens Herrmann. Die BI hat sich bereits in den vergangenen Jahren engagiert, um gegen das Problem der massiven Lärmbelastung durch Kfz auf der Berliner Allee vorzugehen und ein Tempolimit auf 30km/h zu erreichen, das Verkehrslärm und die Schadstoffbelastung mindern und die Berliner Allee zudem sicherer machen würde.

Die sehr hohe Lärm- und Schadstoffbelastung sind allerdings nicht die einzigen Mängel der Berliner Allee. Auch im Bereich ÖPNV ist sie keineswegs menschenfreundlich gestaltet, z.B. erschweren umständliche Zu- und Umsteigewege, häufiger Tram-Stau, ungünstig platzierte Haltestellen, fehlenden oder unzureichende Fußgänger*innenüberwege und Mängel im Bereich der Barrierefreiheit die ÖPNV-Nutzung.

Besonders für Fahrradfahrer*innen ist es kaum möglich die Berliner Allee sicher zu befahren, denn Radwege fehlen komplett und durch die engen Fahrbahnen ist die Verkehrssituation auf der Allee für sie besonders unsicher.

Verschiedene Beschlüsse der Bezirksverordnetenversammlung wurden von der BI bereits erwirkt, doch die auf Pankower Bezirksebene beschlossenen Querungen und ein Tempo 30–Limit sind vom Senat und der ihm unterstellten Verkehrslenkung (VLB) abgelehnt oder einfach nicht umgesetzt worden. Nun sind vom Senat Mittel für eine grundhafte Instandsetzung der nördlichen Berliner Allee von 2018-2022 eingeplant.

Weitere interessante Hintergrundinformationen zum Problem der Lärmbelastung und den geplanten Straßenbauvorhaben, die sich noch zusätzlich negativ auf die Situation auf der Berliner Allee auswirken werden, erläuterte Gudrun Holtz, Verkehrsingenieurin, die im Arbeitskreis Mobilität des BUND sowie bei Kiez Gestaltenaktiv ist.
So erfahren wir, dass der Verkehrslärm sowohl durch das Motorengeräusch sowie durch das Rollgeräusch der Reifen entsteht und die Lautstärke von der Fahrgeschwindigkeit abhängig ist. Daher wäre ein Tempolimit eine wirksame Strategie, um gegen die gesundheitsschädliche Lärmbelastung vorzugehen und würde eine deutlich hörbare Verbesserung erzielen.
Zudem erläuterte Gudrun Holtz mehrere geplanten Straßenbau- und Bauvorhaben: eine Verbindungsstraße zwischen Karow und der B2 (Berliner Allee), die nach Senatsschätzungen ca. 6400 weitere Kfz auf die Berliner Allee südlich von Malchow leiten würde und die bis 2030 geplanten Ortsumfahrung Malchow, die nach Senats-Prognosen zu einem Anstieg des Verkehrs von derzeit rund 30.000 auf dann 44.000 Kfz am Weißen See führen wird.

Aber könnten nicht Neubauten den Verkehr durch schnellere und effizientere Systeme verringern? Genau das Gegenteil ist der Fall, zeigte Gudrun Holtz!
Denn das statistische Reisezeitbudget eines Menschen beträgt durchschnittlich ca. 1-1,5 Stunden täglich und ist eine der stabilsten Mobilitätskenngrößen und global und im zeitlichen Verlauf konstant. Das heißt für uns: werden Umwege verringert und schnellere Straßen gebaut, werden auch längere Strecken gefahren und die eingesparte Zeit wird nicht für Aktivitäten außerhalb des Verkehrs genutzt. Straßenbau verringert also Umwege und erzeugt dadurch Verkehr.

Bleibt die Frage, wie der Verkehr auf der Berliner Allee am Menschen- und Klimafreundlichsten gestaltet werden kann? Die bereits vorhandene Straßenbahn ist neben einem starken Fahrradnetz hierfür der wichtigste Baustein. Ihre weitere Attraktivierung der weitere Ausbau sind erste Wahl. Die Straßenbahn muss dabei auch auf anderen Linien ausgebaut werden. Aber wäre nicht eine U-Bahn viel besser? Manchmal ja, aber sie wäre auch 24mal so teuer und ihr Bau würde 8,5 mal so lange dauern, zeigt ein Vergleich bisheriger Bauprojekte in Berlin, erklärte Holtz. Diese Zeit und dieses Geld haben wir nicht.

Nachdem wir nun erfahren haben, welche Mängel und Probleme auf der Berliner Allee bestehen und was durch die Neubaupläne zusätzlich auf uns zu kommen könnte, wird es Zeit für die Verkehrswende aktiv zu werden!

Am Dienstag 5. März um 19:00 Uhr findet das nächste Vernetzungstreffen im Frei-Zeit-Haus statt. Wir freuen uns gemeinsam mit allen Interessierten unseren Aktionstag mit einem bunten Treiben aus Anwohner*innen, Freizeiteinrichtungen, Schüler*innen-Aktivitäten, anliegenden Geschäftsleuten, Fahrraddemos, Begrünungsaktionen, Straßenaktivitäten und vielem mehr zu planen.

All Interessierten sind eingeladen sich auf der Mailingsliste der Initiative einzutragen. (Sarah)

Hier die Powerpoints der Inputs vom 27.2.:

Initiative „Weißensee blüht!“ gestartet

Initiative „Weißensee blüht!“ gestartet

Am letzten Dienstag (19.2.) traf sich die Initiative „Weißensee blühlt!“ zum ersten mal in den Räumen des Familienzentrums in der Mahlerstraße. Rund zehn interessierte Weißenseer*innen berieten engagiert und voller Motivation darüber, wie wir Weißensee in der nächsten Vegetationsperiode zum blühen bringen können. Es wurden Ideen gesammelt und erste Verabredungen gemacht. Wir waren auch dabei.

Die Initiative sucht nun noch weitere Mitstreiter*innen und lädt alle zum nächsten Treffen am 19.3. um 19:00 Uhr ins Familienzentrum in die Mahlerstraße 4 ein.

Solarstrom auch als Mieter selbst produzieren

Solarstrom auch als Mieter selbst produzieren

Wir bekamen in den letzten Monaten wiederholt die Frage, ob es denn für Mieter*innen möglich sei, Solarstrom auf dem eigenen Balkon selbst zu erzeugen und ins Wohnungsstromnetz einzuspeisen. Nun möchten wir Euch auf einen aktuellen Artikel aus der taz hinweisen, der das Thema ausführlich behandelt. Zentrale Info: ja, es ist möglich ganz legal Strom auf dem eigenen Balkon zu erzeugen und in der eigenen Wohnung zu nutzen. Wenn das Solarmodul vor allem zum Eigenverbrauch genutzt wird muss auch die EEG-Einspeisevergütung nicht genutzt werden und damit auch kein Gewerbe zur Stromerzeugung angemeldet werden. Jedoch sollte eine spezielle Steckdose für das Modul installiert werden, die „Wieland-Dose“. Die Stromnetzbetreiber fordern zudem die Anmeldung der Anlage. Der Stromnetzbetreiber muss die Installation akzeptieren, wenn sie den technischen Normen entspricht. Ein gutes und günstiges Modul mit optimaler Sonnenausrichtung kann sich so schon nach vier bis fünf Betriebsjahren amortisieren. Weitere Informationen findet Ihr auch auf der Internetseite http://www.pvplug.de/.

Open Space: Grüne Woche? Von wegen!

Open Space: Grüne Woche? Von wegen!

Am Wochenende (12.- 13. Januar 2019) führte solar e.V. einen Open Space für Prima Klima in Weißensee durch, um zu diskutieren und auch kreative Ideen zu entwickeln, was getan werden kann, um unseren Protest gegen die Internationale Grüne Woche zu zeigen. Alljährlich findet die Internationale Grüne Woche in Berlin statt. Rund 400.000 Menschen besuchen die Ausstellung für Lebensmittel, Landwirtschaft und Gartenbauprodukte von Unternehmen aus der ganzen Welt.

Am Wochenende (12.- 13. Januar 2019) führte solar e.V. einen Open Space für Prima Klima in Weißensee durch, um zu diskutieren und auch kreative Ideen zu entwickeln, was getan werden kann, um unseren Protest gegen die Internationale Grüne Woche zu zeigen. Alljährlich findet die Internationale Grüne Woche in Berlin statt. Rund 400.000 Menschen besuchen die Ausstellung für Lebensmittel, Landwirtschaft und Gartenbauprodukte von Unternehmen aus der ganzen Welt.

Am Samstag haben wir mit kleinen Aktivitäten zum Kennenlernen begonnen. Es folgte eine Einführung zum Thema Ernährung, Landwirtschaft und ihre Auswirkungen auf den Klimawandel. Die Entwicklung des Open Space begann, mit einer Sammlung von Fragen und Themen, die für die IGW relevant sind, dann konnten alle Teilnehmer sich für ein Thema entscheiden und in einer Kleingruppe darüber austauschen. Einige der Themen waren z.B. „Greenwashing“, „Massentierhaltung“, „Deutsches Fleisch in alle Welt“. Auch der eingeladenen Aktiontrainer stellte sich vor, gab Anregungen für Aktionsformen und kreative Prozesse und bot seine Hilfe an. Nach dem Mittagessen bis zum Ende des Tages wurden von den Teilnehmern in mehreren Runden viele Handlungsideen zu den zuvor besprochenen Themen eingebracht. Dabei war der Wechsel zwischen den Arbeitsgruppen jederzeit möglich. Zudem gab es einen Raum mit Material und kleinem Buffett, um Pause zu machen, sich mit anderen dort zu vernetzen oder Kontakt mit dem Aktionstrainer aufzunehmen.

Am Sonntag stand die konkrete Aktionsplanung im Vordergrund und wir haben uns darauf konzentriert, Handlungsideen zu entwickeln und konkretisieren. Aus einer Vielzahl möglicher Handlungsvorschläge wurden dann in kleinen Gruppen etwa vier Ideen entwickelt. In allen Gruppen wurde – unter reger Konsultation des Aktionstrainers – ein Plan aufgestellt und es wurden einige organisatorische Aspekte diskutiert. Nach dem Mittagessen wurde jede Idee der gesamten Gruppe vorgestellt, mit dem Ziel, ein Feedback, Vorschläge und Empfehlungen zu geben. So endete der Open Space mit viele gemeinsamen Ideen, einem tieferem Wissen über einige wichtige Themen und mit der Begeisterung, einige Aktionsideen umzusetzen.

Besonders spannend empfanden viele Teilnehmende die Anwesenheit des Aktionstrainers Jörg, der eine Vielzahl von Erfahrungen aus kreativen politischen Aktionen, Demonstrationen und Direct-Aktion-Interventionen in ganz Deutschland einbrachte; er half der Gruppe, mehr über Aktionsplanung und –Entwicklung zu erfahren, zu motivieren und zu verstehen.

Unter dem Motto „Klimawandel ahoi!“ bereite eine Aktionsgruppe eine kreative Intervention der Firma „Gaier“ vor. Am 27. Februar war es dann so weit und die Aktivist*innen trafen sich ausstaffiert mit Kitteln, einem Bauchladen und lustig-informativen Flyern am S-Bahn-Hof der Messe, um in den Zügen der S-Bahn die neuesten Produkte von „Gaier“ in Zeiten des Klimawandels anzupreisen. Darf es eine Packung „Schweißegal-Zäpfchen“ sein, oder doch lieber die „Happy Hormons“, die „druch ihre speziell auf die Hormon- und Antibiotikakonzentration im Happy Meal Burger abgestimmte Wirkstoffkombination“ mittels „kleiner Helferlein in Sekundenschnelle die beim Genuss des Happy Meals aufgenommenen Hormone, Antikiotika und Pestizidrückstände“ absorbieren. Oder soll es doch besser die „Cool Down Cream“ sein, die verspricht nur noch die positiven Seiten der Rekordsommer genießen zu können. Das Hitzeempfinden bleibt dank „Cool Down Cream“ immer im angenehmen Bereich.

Workshop-Beschreibung „Mit Messer und Gabel das Klima retten!“

ACHTUNG: Wir bitten (Schul-) externe Gäste 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn bei unserer Anmeldung am Schuleingang zu sein und sich dort anzumelden!

Workshop-Themen am Mittwoch 13. März 2019

Cäse ohne Milch – Umweltfreundlich und gesund kochen!
8:30 bis 9:30 Uhr mit Beba Baxter

Beba Becker bereitetet vegane, überwiegend roh-vegane Gerichte zu. Sie berät, gibt Rezepte weiter und bietet in kleinem Rahmen auch Catering an. Ihre Philosophie: Gesunde, umweltfreundliche, oft auch vegane oder Rohkost Gerichte, die einfach nachgekocht werden könnte. Bevorzugt aus regionalen Zutaten und möglichst ohne umweltschädigende Verpackungen. Sie so unsere klimaneutrale Küche der Zukunft aus?

Gastro mit Gerettetem

08:30 bis 09:30 mit The Real Junkfood Project

„Feed bellies, not bins“ – Fülle Mägen, keine Mülleimer, ist das Motto von The Real Junk Food Project, einem globalen Netzwerk von Essensretter-Projekten mit einem „Pay as you feel“-Konzept, die das Ziel haben die Lebensmittel­verschwendung zu reduzieren. 2015 ist das Real Junkfood Project auch in Berlin angekommen. Neben offenen Büffets auf Spendenbasis, Koch-Workshops zur Resteverwertung kochen die Aktivist*innen des Projekts im Rahmen eines Catering-Service und für Events leckere Gerichte aus Lebensmitteln, die sonst in der Mülltonne gelandet werden.

Ein langfristiges Ziel der Aktivist*innen ist es ein Café/Restaurant zu eröffnen, das auch auf dem „Pay as you feel“-Konzept basiert und Gerichte aus gerettetem Essen serviert, wie es sie in Großbritannien schon in zahlreichen Städten gibt.

Lebensmittel verwenden statt verschwenden – Gerettetes zubereiten
8:30 bis 9:30 Uhr mit Restlos glücklich e.V.

Die Aktivist*innen von Restlos glücklich kochen mit überschüssigen Lebensmitteln und geben diesen eine zweite Chance. Ob krummes Gemüse, falsch etikettierte Ware oder Fehllieferungen, in Workshops, Bildungsprojekten und bei Events werden sie alle verarbeitet. Wie und warum kam es zu diesem ungewöhnlichen Projekt? Was hat das mit dem Klimaschutz zu tun?

Biovegane und solidarische Landwirtschaft
8:30 bis 9:30 Uhr und 10:20 bis 11:20 Uhr mit Plantage farm

Wer kennt heutzutage noch eine*n Bauer*in? Mit dem Konzept der solidarischen Landwirtschaft soll sich das ändern! Wie geht das? Die Macher*innen des Brandenburger Landwirtschaftprojekts Plantage Farm erklären uns das Prinzip und zeigen uns warum biovegane Landwirtschaft ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz ist.

Solidarisch, kollektiv und abseits des Mainstreams
10:20 bis 11:20 Uhr mit Schnittstelle

Schnittstelle ist ein Vertriebskollektiv. Die von ihnen vertriebenen Lebensmittel werden bio, möglichst regional, auf jeden Fall aber jenseits des agrarischen Mainstreams produziert: von Kollektiven, Genossenschaften oder auch KleinstproduzentInnen, die die Vorstellungen von einer anderen, solidarökonomischen Landwirtschaft teilen.

Tofu regional, kollektiv und in Handarbeit
10:20 bis 11:20 Uhr mit Soy Rebels

In den vergangen Jahren haben sich in Berlin einige Gewerbebetriebe als Kollektive organisiert. Arbeiten ohne Chef ist ihre Devise. Die Soy Rebels vom Ostkreuz berichten uns aus ihrer Praxis und warum sie sich ausgerechnet der Tofu-Herstellung gewidmet haben? Warum sollten Gastronom*innen und Konsument*innen zum Manufaktur-Tofu der Rebellen greifen? Und was trägt diese Wahl zum Klimaschutz bei?

Kleinbäuerlicher Widerstand und solidarische Konsument*innen
10:20 bis 11:20 Uhr mit La Via Campesina/AbL

Kleinbäuer*innen stehen weltweit unter Druck. Die industrialisierte Landwirtschaft, Bodenspekulation und Agararpolitiken zu Gunsten von Großgrundbesitzern und Industrie haben ein weltweites Höfesterben zur Folge. Doch Kleinbäuer*innen sind weltweit immer noch das Rückgrat unserer Ernährung. Dem Modell industrieller Agrar- und Agrochemiekonzerne widersetzen sie sich mit einer auf Nachhaltigkeit und Solidarität zielenden Wirtschaftsweise. Eine Bäuerin aus einem Hofkollektiv in Brandenburg erklärt uns, was die kleinbäuerliche Landwirtschaft zum Klimaschutz und zur Ernährungssouveränität beitragen kann und warum wir als Konsumt*innen den Versprechungen der Konzerne skeptisch begegnen sollten ?

 

 

 

Workshop-Themen am Mittwoch 20. Februar 2019

 

Lebensmittel verwenden statt verschwenden – retten & teilen
8:30 bis 9:30 Uhr mit Foodsharing

Mehr als ein Drittel der globalen Lebensmittelproduktion landet weltweit auf dem Müll. Die Initiative Foodsharing hat ein bundesweites, stetig wachsendes Netzwerk aufgebaut, dass genießbare Lebensmittel vor der Vernichtung rettet – für alle! Wie entstand Foodsharing und wie funktioniert es? Warum ist Foodsharing ein praktischer Ansatz für den Klimaschutz und welche sozialen Vorteile bietet das Konzept?

 

Partnerschaftlich und klimagerecht handeln
8:30 bis 9:30 Uhr mit Ethiquable

Fairer Handel hat sich inzwischen auch in den Regalen der Discounter-Ketten etabliert. Doch was steht hinter dem Konzept fairen Handels und welche Unterschiede gibt es? Wir haben Experten der Handelsorganisation Ethiquable eingeladen, ihre Arbeitsweisen, Grundsätze und Bemühungen für den Klimaschutz darzustellen. Was bedeutet der Klimawandel für die Produzent*innen im globalen Süden und wie kann der faire Handel helfen? Am Beispiel der kooperative Norandino (Peru) zeigt dieser Workshop praktische Schritte für mehr Klimagerechtigkeit.

 

Der Öko-Fußabdruck unserer Ernährung
8:30 bis 9:30 Uhr und 10:20 bis 11:20 Uhr mit den Weltacker-Aktivist*innen

Wie ernähren wir uns morgen? Es ist eine Frage der Fläche: 2000 m² bekommt jeder Mensch, wenn wir die globalen Ackerflächen gleichmäßig aufteilen. Mit dem 2000 m² Weltacker vermitteln wir ein Gefühl für die eigene Rolle in der globalen Landwirtschaft.

Wir führen globale Herausforderungen auf ein menschliches Maß zurück. Denn zu „meinen“ 2000 m² kann ich eine Beziehung aufbauen und dafür Verantwortung übernehmen. Im Workshop schauen wir uns den Flächenbedarf verschiedener Gerichte an und erfahren welchen Anteil tierische und pflanzliche Zutaten haben.

 

Lebensmittel verwenden statt verschwenden – Gerettetes zubereiten
8:30 bis 9:30 Uhr und 10:20 bis 11:20 Uhr mit Restlos glücklich e.V.

Die Aktivist*innen von Restlos glücklich kochen mit überschüssigen Lebensmitteln und geben diesen eine zweite Chance. Ob krummes Gemüse, falsch etikettierte Ware oder Fehllieferungen, in Workshops, Bildungsprojekten und bei Events werden sie alle verarbeitet. Wie und warum kam es zu diesem ungewöhnlichen Projekt? Was hat das mit dem Klimaschutz zu tun?

 

Biovegane und solidarische Landwirtschaft
10:20 bis 11:20 Uhr mit Plantage farm

Der Workshop wird am 13.3. nachgeholt.

Wer kennt heutzutage noch eine*n Bauer*in? Mit dem Konzept der solidarischen Landwirtschaft soll sich das ändern! Wie geht das? Die Macher*innen des Brandenburger Landwirtschaftprojekts Plantage Farm erklären uns das Prinzip und zeigen uns warum bio-vegane Landwirtschaft ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz ist.

 

Regionale Manufaktur-produktion statt Konzernnahrung
10:20 bis 11:20 Uhr mit Saucenfritz

Die Weißenseeer Manufaktur Saucenfritz stellt qualitativ hochwertige Bio-Saucen, Dips und Dressings in Handarbeit her. Was Saucen-Fritz gegenüber den Großproduzenten der Lebensmittelindustrie auszeichnet, wie es zu „Saucenfritz“ kam und nach welchen ökologischen und sozialen Grundsätzen er arbeitet, wird Herr Fritz uns direkt berichten.

 

Kostenlose Ausleihe eines fLotte-Lastenrads nun auch in Weißensee

Paulin, das Lastenrad des Seminarhauses tagungswerk, hat seit diesem Mittwoch ein neues Zuhause!

 

Paulin wohnt nun im Wachstuchladen Kevkus in der Berliner Allee 200-204 und kann von dort ab Anfang Februar kostenlos an Nachbar*innen, Fahrradbegeisterte und an alle, die das Auto endlich mal stehen lassen wollen, verliehen werden.

Das haben wir gemeinsam mit dem fLotte Team, dem ehrenamtlichen Paten von Paulin und dem Inhaber von Kevkus am 30.01. mit einem Stück Kuchen im Wachstuchladen gefeiert.

Organisert wird der Verleih über das Verleihsystem fLotte, einer Initiative des ADFC Berlin, die seit März 2018 den kostenlosen Verleih von fast 40 Lastenrädern in verschiedenen Bezirken ermöglicht.

Mit Paulin können größere Einkäufe und Transporte jetzt auch in Weißensee problemlos ohne Auto erledigt werden. Denn das dreirädrige Bakfiets Troy verfügt über einen Elektroantrieb und eine Kiste, die mit rund 100kg beladen werden kann und Platz für vier Kleinkinder bietet. Bei schlechtem Wetter kann auch ein Regendach übergezogen werden.

Der Lastenrad-Verleih ist das Ergebnis eines Werkstatt-Tages des Projekts Prima Klima in Weißensee, an dem der Lastenrad-Verleih gemeinsam geplant worden ist.

Möglich ist die Ausleihe jeden Montag, Dienstag und Donnerstag zwischen 11:00 und 16:00 Uhr. Eine Reservierung muss zuvor über die Internetseite flotte-berlin.de erfolgen.

Weitere Infos:

Über fLotte

Paulin in der fLotte

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